Andy Middleton Quartet

Andy Middleton Quartet

Andy Middleton (USA) – Saxophon; Tino Derado (DE) – Klavier Max Mucha (PL) – Bass; Alan Jones (USA) – Drums Special guest: Helmut Passer (AT) – Sax

Nicht erst seit Erscheinen seines vielgelobten Albums "Between Worlds" hat der aus Harrisburg, Pennsylvania, stammende und in New York und Wien lebende Saxophonist ANDY MIDDLETON einige namhafte Fürsprecher, die von seiner Kunst überzeugt sind: Für David Liebman beispielsweise repräsentierte der heute 56-jährige Middleton "das beste seiner Generation von Jazzmusikern” und Randy Brecker hielt ihn für "einen der stärksten Tenor- und Sopransaxophonisten der Szene".

Der Tenor- und Sopransaxofonist lernte seine ersten Lektionen von Altmeister Lionel Hampton, und erhielt den definitiven "Ritterschlag" in der Big Band von Maria Schneider und Bob Mintzer, nahm Platten mit Ralph Towner, Kenny Wheeler und Dave Holland auf.

Seine selbst komponierten Tunes sind Landschaften, durch die er sich elegant mit seinen Instrumenten schlängelt, kleine Soundtracks zu einem Film, der zunächst nur im Kopf abläuft, aber mit jeder Sekunde plastischer im Unterbewusstsein der Zuhörer Gestalt annimmt. Verwinkelte Rhythmen, verschachtelte Harmonien, von allen Fesseln befreite Motive, die nur darauf warten, von den Instrumentalisten wieder eingefangen und koloriert zu werden.

Andy Middleton verbindet modernen New Yorker Jazz mit jenem seiner europäischen Wahlheimat. Heraus kommt eine innovative zeitgenössische Musik, die durch Weltklasse Musiker von beiden Seiten des Atlantiks interpretiert wird.

 

"There is one soloist who truly stands apart from the rest of the crowd, and that is Andy Middleton.“

 

 

MAX MUCHA. Geboren in Czestochowa, Poland. Studierte beim Music Academy in Katowice, danach Jazz Institute Berlin. Obwohl er meistens als Jazz Bassist arbeitet und spielt, hat er großes Interesse an vielen verschiedenen musikalischen Genres und versucht, so viel wie möglich von allem zu integrieren, wobei er seine Eigenidentität als Musiker beibehält. Er spielte und singt mit renommierten Künstlern wie Christian Scott, Adam Strug, Greg Osby, Piotr Wyleżoł, Monika Borzym und vielen anderen.

 

 

TINO DERADO. Der gebürtige Münchner studierte am renommierten Berklee College of Music in Boston und an der New Yorker "New School for Music", an der er mit Bachelor Degree abschloss. Während seines 13 jährigen Aufenthaltes in den USA wurde Tino Derado zu einem gefragten Mitglied in der Jazz und Latin - Szene und spielte Konzerte u.a. mit Gary Burton, Peter Erskine, Bob Moses, Randy Brecker, Bill Evans, Paul Winter, Dave Liebman, Jimmy Cliff , Frank Gambale, Jamey Haddad, Chiara Civello, Richard Bona, Matthew Garrison, Joe Chambers, Ernie Watts, Nils Langren, Jojo Meyer, Papo Vasquez, Orlando Marin Y Su Orchestra, Andy Gonzales, und Fred Hersch. Seit seiner Rückkehr nach Deutschland spielt er in verschiedenen Bands, wie zum Beispiel bei Andy Middleton, Ernie Watts, Rebekka Bakken, Till Brönner, Ulita Knaus, Lisa Bassenge und der NDR Bigband. Seit 2009 ist er als Lehrbeauftragter an der HDK und der UDK (Berlin) tätig und lebt mit seiner Familie in Berlin. 2014 nahm er den Ruf zum Professor an der Universität in Hannover an.

 

 

ALAN JONES. Bekannt für seine Vitalität und Groove, Alan Jones ist ein Bergfex, ein Bergsteiger, baut seine Schlagzeuge selber, und spielt barfuß. Die Zeitung “Toronto Glove and Mail” hat sein Trio Performance im Top of the Senator Jazzklub mit Saxophonist Phil Dwyer und Bassist Rodney Whittaker eine der “Top 10 Moments in Canadian Jazz” genannt. In Longview, Washington in 1962 geboren, wurde Alan in Portland, Oregon großgezogen, wo er seine musikalische Karriere auf den Drums und Gitarre begonnen hat. Als 16 Jähriger war er oft auf Tournee mit Native Amerikaner Saxophonist Jim Pepper oder dem Holländischen Organisten Count Dutch.

Alan ist Absolvent des renommierten Berklee College of Music, wo er mit dem Meister Alan Dawson studierte. Er war auch zweimal Teilnehmer beim Banff Center for the Fine Arts in Canada unter Dave Holland u.a. Alan hat seine Drumset und Besen Technik beim Meister Elvin Jones, das Shuffle-Groove von Art Blakey, und viele wertvolle Tipps von Tony Williams, Jaco Pastorius, Roy Haynes und Billy Higgins.

Alan Jones hat gemeinsam mit etlichen der führenden Jazz Künstlern unserer Zeit gespielt oder aufgenommen: Andrew Hill, Leroy Vinnegar, Red Mitchell, Kenny Wheeler, David Friesen, John Abercrombie, Jim Pepper, Miroslav Vitous, John Clayton, Cecil Taylor, Bud Shank, Randy Brecker, Denny Zeitlin, Dave Liebman, Airto Moriera, George Cables, Lee Konitz, Ralph Towner, Ingrid Jensen, Dave Holland, Charles McPherson, Esperanza Spalding, Azar Lawrence, Sonny Fortune, John Hicks.

VVK € 20,00 / € 15,00

AK € 23,00 /  € 17,00

Einlass 19:00 Uhr

Beginn 20:00 Uhr